Richtfest am 29.4.2005
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Vorsitzende Gisela Illert im Gespräch mit den Gästen
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Richtspruch zum Richtfest des Wohnheims am 29.4.05
Schön ist’s für uns Zimmerleute,
wieder mal mit Herzensfreude,
Sprecher für ein Haus zu sein,
es mit unserem Spruch zu weihen.
Mit Gunst und Verlaub.
Die Feierstunde hat geschlagen,
es ruhet die geübte Hand,
nach harten arbeitsreichen Tagen,
grüßt stolz der Richtbaum nun ins Land.
Und stolz froh ist jeder heute,
der tüchtig mit am Werk gebaut.
Es waren wackre Handwerksleute,
die fest auf ihre Kunst vertraut.
Drum wünsche ich, so gut ich’s kann,
so kräftig wie ein Zimmermann,
mit Stolz empor gehobnem Blick,
dem neuen Haus recht viel Glück.
Glück möge auch den Bauherren begleiten,
beschützen vor Unfall und Leid,
vor Ärger und stürmischen Zeiten,
als auch Krankheit und Streit.
Somit sei allen Dank gesagt,
die sich für dieses Werk geplagt.
Hoch soll der Architekt jetzt leben,
der zu dem Bau den Plan gegeben.
Die besten Wünschen von uns allen,
ergänzen dieses schöne Haus.
Mög' dieses Haus den Menschen dienen,
der Hilfe braucht Tag ein – Tag aus.
Dies Haus wird auch die Menschen binden,
zusammen in Gemeinsamkeit,
hier wird man Kraft und Ruhe finden
vorm Stress in dieser heutigen Zeit.
Nun gönnt mir noch ein Segenswort:
Als Zimmermann bin ich berufen,
für Glück und Wohl an diesem Ort
den Herren der Welten anzurufen:
Kein Blitz und Hagel soll dieses Haus erreichen,
kein Brand und keine Wasserflut,
vor Krieg und Krankheit und dergleichen,
nimm Herrgott es in deine Hut !
Dass sich erfülle dieser Segen,
nehm ich das Glas und trink es aus.
Ein Hoch den Bauleut aller Wegen,
ein Hoch dem Bauherren und dem Haus.
Ganz in Scherben soll’s zerspringen,
jeder Splitter mög dann auch
recht viel Glück dem Haus noch bringen,
so will es des Handwerks Brauch.
Und nun du Glas fahr hin zum Grunde,
geweiht sei dieser Bau zur Stunde.

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